       | Rückblick auf die Anne-Frank-Ausstellung vom 06. - 27. Juli 2004 an der Anne-Frank-Realschule Laichingen Die gesamte Planung der Anne-Frank-Ausstellung durch den Trägerkreis ergab eine sehr harmonisch abgestimmte Durchführung: Bereits die Lehrerfortbildungsveranstaltung am 5. Mai 2004 mit 30 Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Sozialarbeitern weitete den Blick auf das kommende Vorhaben, Schülern, Erwachsenen und der breiten Öffentlichkeit das Anliegen der Anne-Frank-Ausstellung, nämlich der alltägliche Einsatz für Toleranz, Mitmenschlichkeit und gegen Ausgrenzung und Rassismus durchzusetzen. Die Gedenkstunde am 11. Juni 2004 unter Teilnahme von ca. 250 Fünft- und Sechstklässlerinnen und -klässlern, dem Lehrerkollegium und Gästen aus dem Umfeld der Schulen zeigte Einblick in das kurze Leben der Anne Frank, ihre Freuden und ihre Sorgen und vor allem ihren Optimismus für Versöhnung und Frieden. Rund 45 Schülerinnen und Schüler aller Laichinger Schulen wurden zu sog. Ausstellungsbegleiterinnen und -begleiter ausgebildet, die im Verlauf der Ausstellung bis zu fünfzehnmal zum Einsatz kamen. Die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung am 6. Juli 2004 unter Mitwirkung von Ministerin Dr. Annette Schavan und Herrn Thomas Heppener vom Anne-Frank-Haus in Amsterdam bildete den Höhepunkt mit über 300 Gästen aus Kultur, Schule, Politik und Gesellschaft. Bereits am selben Abend fanden die ersten Führungen unter sachkundiger Begleitung von Schülerinnen und Schülern statt, die sehr gut Resonanz fanden. Die Ausstellung selbst brachte rund 2.000 Besucherinnen und Besucher aus nah und fern an die Anne-Frank-Realschule Laichingen. Von den ca. 60 Schulklassen kam etwa ein Drittel von auswärts, die anderen aus den Laichinger Schulen. Die meisten Besucherinnen und Besucher äußerten sich tief beeindruckt von der Ausstellung, der Begleitung durch Schülerinnen und Schüler sowie von der methodisch-didaktischen Konzeption der Ausstellung. Das Gästebuch war übervoll des Lobs und der Dankbarkeit gegenüber dieser Ausstellung. Das Rahmenprogramm wurde allerdings sehr unterschiedlich frequentiert; es gab sehr gut besuchte Veranstaltungen wie zum Thema "Christlicher Antijudaismus", "Leben im Dritten Reich", heimatgeschichtliche Themen und vor allem die Filmkulturnacht und "Schindlers Liste" mit Mietek Pemper. Einige Exkursionen kamen mangels Teilnehmer nicht zustande, die Führung durch das jüdische Ulm musste wegen der Verhinderung von Rabbi Trebnik abgesagt werden. Die Feedback-Veranstaltung mit den Ausbilderinnen Antje Berndt und Anja Mittermaier des Anne-Frank-Hauses Berlin machte deutlich, dass die Thematik und Aussage der Ausstellung bei den Gästen gut ankam und dass es auch für die Schülerinnen und Schülern zu vielen fruchtbaren Erfahrungen geführt hatte. Ein Höhepunkt für die Jugend war die Abschlussveranstaltung in der Daniel-Schwenkmezger-Halle mit einer Tanzschau, dem Auftritt zweier Schülerbands der Anne-Frank-Realschule und einer anschließenden Disko. Hervorzuheben ist die hervorragende Mitwirkung der Elternschaft der Anne-Frank-Realschule. Klassenweise wurden die Aufsichten für die Ausstellung wahrgenommen, selbst an drei Wochenenden konnte dank der Präsenz von Eltern die Ausstellung geöffnet werden. Auch beim Auf- und Abbau der Ausstellung halfen viele fleißige Eltern mit. Das Lehrerkollegium der Anne-Frank-Realschule machte vom Ausstellungsangebot regen Gebrauch und brachte sich z.T. selbst im Trägerkreis und bei Vorträgen mit ein. Ein großer Dank gebührt den Damen vom Schulsekretariat, Frau Sylvia Lamparter und Frau Martha Frank, die den Schulbetrieb trotz laufender Ausstellung aufrecht erhielten bzw. die Anmeldung und Betreuung der Besucher vornahmen. Auch musste der Hausverwalter, Herr Matthias Huber, außerordentliche Dienste verrichten und hielt mit Hilfe seiner Damen des Reinigungsdienstes die Schule blitzsauber. Bleibt noch der Ausblick auf das abschließende Treffen des Trägerkreises, der Anfang Oktober 2004 zusammenkommen wird, um ein Resümee zu erstellen. Die Ausstellungsbegleiterinnnen Lisa Kehm und Sarina Heck v.l. Hr. Heppener, Frau Ministerin Schawan, Hr.Wörner v.l. Schulleiter Hr.Wörner, Bürgermeister Hr.Werner, Hr.Schönefeld Die Ausstellungseröffnungsfeier Besuchergruppe Führung durch die Ausstellung Ausstellungsbegleiterin Lisa Kehm Büchertisch Fr.Finckh bei ihrem Vortrag (7.7.2004) Besuchergruppe Ausbildungsseminar der Ausstellungsbegleiter Ausstellungsbegleiterin Sarina Heck |